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In der Silvesternacht haben Polizeibeamte mit ihrem Streifenwagen einen Hund auf der Autobahn A1 tot gefahren. Laut Aussage der Beamten, um Gefahr für die Allgemeinheit abzuwenden. Den am Dienstfahrzeug entstandenen Schaden von 2.500,- Euro soll die Hunde-Halterin nun bezahlen. Der neunjährige Australian Shepard war – wahrscheinlich durch die Silvesterknallerei verschreckt – von zu Hause weggelaufen und auf die nahe gelegene Autobahn geraten.
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Der Wildpark “Alte Fasanerie” hat vor zwei Tagen prominenten Zuwachs im zweiten Wolfsgehege erhalten. Der sterilisierte Wolfsrüde Roy (Unterart Europäer) – vor zwei Jahren bekanntgeworden nach zwei Ausbrüchen aus dem Osnabrücker Zoo – hat dort eine neue Heimat gefunden. Der Fünfjährige wurde schnell von der dort allein lebenden zehnjährigen Timberwölfin Bonnie akzeptiert, obwohl sie als “zickig” gilt, so Biologin Marion Ebel. Nach den Ausbrüchen in Osnabrück war Roy in einem Einzelgehege gehalten worden. Ebel will noch in diesem Sommer junge Timberwölfe an das neue Paar gewöhnen. (ute)
Quelle: Frankfurter Rundschau
Weitere Infos zur: “Alten Fasanerie”
Weitere Infos zu: Dr. Marion Ebel
04.02.2010, 14:15-15:00
Die Naturreichtümer im äthiopischen Hochland sind wenig bekannt. Dabei gehört die afroalpine Region inzwischen zu den Hot Spots des Artenschutzes, mit einer einzigartigen Vogel- und Pflanzenwelt.
Der äthiopische Wolf lebt ausschließlich hier – insgesamt 400 Tiere. Claudio Sillero von der Universität Oxford hat einen internationalen Action-Plan entwickelt, um der dramatischen Bestandssituation Rechnung zu tragen. Mehr…
Die Diskussionen um sogenannte Kampfhunde und/oder Listenhunde werden in unserem Nachbarland Österreich genauso verbissen geführt wie hierzulande.
Sehr lesenswert sind die Kommentare zu dem unten verlinkten Artikel. Einer davon sticht jedoch sehr positiv heraus:
Hundehalter: akzeptiert bitte, dass es Menschen gibt, die Angst vor Hunden haben. Begegnet diesen Mitmenschen mit Respekt und nehmt die Hunde an die Leine. Signalisiert ihnen: ich will Dir keine Angst machen und habe meinen Hund stets unter Kontrolle.
Nicht-Hundehalter:
akzeptiert bitte, dass es weit weniger Hunde gibt, die Euch böses wollen, als Euch die Medien erzählen. Begegnet Hundebesitzern nicht mit Geschimpfe sondern sagt klar: ich habe Angst vor Ihrem Hund und erwarte von Ihnen, dass Sie das respektieren.
Mehr Respekt und mehr Aufmerksamkeit für das Gegenüber ist das Gebot der Stunde! Und bitte macht der Angstmacherei durch die Medien ein Ende!
Gruss von einem Hundebesitzer
Zum Artikel in der Kronen-Zeitung: http://kurier.at/nachrichten/1974048.php
Von Gesa Fritz
Eigentlich ist alles nur ein großes Missverständnis. Ein ständiges Aneinander-vorbei-Reden, eine unglückliche Verkettung von Fehlinterpretationen. Hunde und Menschen sprechen einfach ganz verschiedene Sprachen. Ein nichtsahnender Radfahrer wird von den Vierbeinern als fliehende Jagdbeute verstanden. Ein vor Freude springender Hund von Spaziergängern als Bedrohung erlebt.
Zum Artikel in der Frankfurter Rundschau: Lehrbuch für Kinder: Was tun, damit der Hund nicht beißt? | Frankfurter Rundschau – Main-Taunus.
Leider werden tote Haustiere trotz vorsorglicher Kennzeichnung durch ihre Besitzer von den Städten und der Abfallwirtschaft beim Auffinden nur in den seltensten Fällen identifiziert, bevor sie entsorgt werden. Für die Besitzer bleibt damit eine lebenslange Ungewissheit, was aus dem geliebten Tier geworden ist.
Dabei wäre es so einfach, ein Fundtier nach einer Tätowierungsnummer oder einem Chip abzusuchen und an TASSO zu melden. Oft wissen die Städte gar nicht, dass man ein Tier kennzeichnen und registrieren kann. Aufklärung ist also dringend nötig, damit Tierbesitzer in Zukunft nicht in schmerzhafter Ungewissheit um ihr Tier leben müssen. Kostenlos kann bei TASSO unter info@tasso.net Informationsmaterial zu dem Thema angefordert und an die Städte und Gemeinden verteilt werden.
Quelle: TASSO e.V.
www.tasso.net
Von Jürgen Streicher
Eine höhere Steuer für sogenannte Kampfhunde ist erst einmal vom Tisch. Der Magistrat wollte die Abgabe auf 540 Euro pro Hund anheben, das Zehnfache dessen, was ein “normaler” Hund im Jahr kostet. Nach Einwänden aus den Fraktionen wurde die Vorlage jetzt zurückgezogen, eine Entscheidung vertagt.
Zum Artikel in der Frankfurter Rundschau: Oberursel: Streit um Kampfhund-Steuer | Frankfurter Rundschau – Bad Homburg.
Von Sonja Jordans
Es klingt ganz gut, was Renate Pfautsch und Petra von Knoop vom Wiesbadener Evangelischen Verein für innere Mission in Nassau Evim planen: “Wir wollen eine Tierpension aufbauen, die von Menschen mit Beeinträchtigungen bewirtschaftet werden soll”, erläutert Pfautsch, Geschäftsführerin der Evim-Behindertenhilfe.
Zum Artikel in der Frankfurter Rundschau: Tierpension geplant: Kein Platz für Hund und Katz | Frankfurter Rundschau – Wiesbaden.
Die Wirtschaftskrise hat die Tierheime erreicht. Immer mehr Tiere werden aus Geldnot ihrer Besitzer abgegeben, gleichzeitig schwinden die Einnahmen – so die Klagen von hessischen Tierheimen. Spenden, Mitgliederbeiträge und Zuschüsse der Kommunen seien gleichgeblieben oder gesunken, während die Kosten für Futter, Medikamente oder Tierärzte stiegen.
Zum Artikel in der Frankfurter Rundschau: Tierheime in Hessen: Kein Geld für Hund und Katz | Frankfurter Rundschau – Hessen.
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